Gerhard Mentzel
Schänzelstr. 9
67377 Gommersheim 22. Juni 2005
Jörg Löhr
Ulrichsplatz 6
86150 Augsburg
www.joerg-loehr.com
Vom Maulen zum Handeln:
„Mut und Begeisterung in Zeiten der Veränderung - unsers Weltbildes:
Kreativität ist gefragt, um uns aufgrund funktionierender Kreativität in Kosmos und Kopf
für das Wort des Creators des Alles, des altbekannten einen Schöpfers zu begeistern“
-Überlegungen, wie heutige Erkenntnisse über die Logik der menschlichen Kreativität zum zeitgemäßen Glauben und somit zur Sinn erfüllenden, schöpferisch-verantwortungswollen Handlungsweise führen kann.
-Warum die derzeitigen Erkenntnisse über menschliche Erfolgswege Belege dafür sind, dass der durchdachte Grund antiken jüdisch-christlichen Glaubens genau die uns bekannten emotional geladenen menschlichen Gestalten und Bilder brauchte.
-Und dass wir auch im kollektiven Bewusstsein bzw. Weltbild eine Weiterentwicklung benötigen, die aufgeklärt an die altbekannten emotional geladenen Vorstellungen anknüpft, um als Gesellschaft zu funktionieren..
Eine geistige Logik, die für den persönlichen Erfolg gilt, wird auf das kollektive Bewusstsein bzw. die Religion übertragen. So soll ein Weg geebnet werden, der vom gut gemeinten pharisäerhaften Verlangen, zum vernünftigen, schöpfungsgerechten gemeinsamen Handeln, kreativen Fortschritt im Glauben sowie Handeln und letztlich auch Erfolg für den Einzelnen führt.
Sehr geehrter Herr Löhr,
Ihrer Aussage, dass innerhalb von 72 Stunden eine Umsetzung des Erlernten erfolgen muss, will ich folgen. „Wir wollen Handeln, nicht Maulen“ hatten Sie aufgefordert. bereits auf dem Rückweg vom Deka-KreativKreis in Frankfurt greife ich Ihre „Erfolgsrezepte“ auf, um sie in einen größeren Rahmen zu stellen. Es sind Überlegungen für kollektive kreative (schöpferische) Erfolgsrezepte. Gleichzeitig ein Nachdenken, wie aus gut gemeinter menschlicher Rhetorik – ob aus dem Mund eines Erfolgstrainers oder vieler anderer sinnvoller Forderungen - eine für die Gesellschaft vernünftige und somit erfolgreiche Handlungsweise werden kann.
Fast alle Aussagen, mit denen Sie zurecht Ihre Zuhörer begeistern, sind nicht nur für den persönlichen Erfolg gültig, sondern auch maßgebend für die kollektive Erkenntnis bzw. den Geist der Gemeinschaft und deren notwendigen Fortschritt.
-Während Sie über den Einsatz des Spitzenfaktors Talent und die notwendige Erweiterung des Wissens für die persönliche Entwicklung redeten, übertrug ich das Gehörte auf die Geisteswissenschaft. Nachdem ich mich seit vielen Jahren mit der Theologie bzw. der vernünftigen Lehre und Rede von einem gemeinsamen Schöpfer auseinandersetze, aufgrund der mir beigebrachten neuen Erkenntnisse um Bedeutungsinhalte und geistesgeschichtlichen Zusammenhänge, zu ganz anderen Schlüssen komme, als meine Lehrer, vermute ich hier einen Stau bei der Umsetzung des Wissens. Eine festgefahrene buchstäbliche Vorstellungen von wundersamen Geschichten und vom Wesen des christlichen Glaubens verhindert den notwendigen Fortschritt und hält die modernen Menschen vom Glauben ab..
-Und während Sie einem altgedienten Marketingmann zum 1001. mal bewusst machten, wie wichtig das Wollen aufgrund einer intrinsischen Motivation ist, dachte ich darüber nach, dass das wahre innere und eigene Motiv nur durch eine schöpferische Sinngebung gegebenen werden kann, die keine unerreichbare, unwirkliche Fiktion ist.
-Die Leistungsbereitschaft der Menschen kann nicht herbeigeredet, durch Ideologien erzeugt oder religiöse und politische Gesetze herbei beschworen werden. Sie er-gibt sich nach meiner festen Überzeugung durch die Wahrnehmung eines schöpferischen Wortes, einer Sinngebung, die sich in allem natürlichen Werden bzw. aller Kreativität offenbart. Dieses Schöpferwort ist das lebendige Wesen, der Logos, den die Denker vor 2000 Jahren in der Gestalt Jesus zum Ausdruck brachten, als wahren Gottessohn erkannten und in dem sie Wegweisung für Glauben sowie Leben sahen.
-Wenn Sie ein schlüssiges Lebenskonzept fordern, ein Erkennen des Gewollten, der Werte, aus denen heraus Visionen entwickelt werden und Ziele definiert, dann denke ich dabei permanent an das, was uns im Neuen Testament mit auf den Weg gegeben ist und was auf ein Wort gründet, das in aller Kreativität des Kosmos, wie des menschlichen Geistes zu hören ist. Nicht Druck und Angst erzeugen Leistung, sondern Begeisterung für das schöpferische Wirken, das in der Schönheit aller Natur, wie dem evolutionären Werden und der wunderbaren Konstruktion des unendlich scheinenden Kosmos oder der Mikrobausteine unseres Körpers wie Kopfes vor Augen geführt wird. Was wir dort sehen ist so wenig Gott selbst, wie das Wort mit dem Sprecher gleichzusetzen wäre oder es den Verfasser der Evangelien und um das Wesen Jesus streitenden Kirchenväter einfach um eine aus alten Texten abgelesenen geheimnisvolle Lebensgestalt Gottes ging. Das reale Wesen, das diese als gleichzeitig göttlich und menschlich sahen, war nicht aus menschlichem Mund, sondern das vom Creator ausgehende Schöpfungswort, wie es heute wieder auf kreative Weise zu erkennen und verständlich zu machen wäre.
-Die erlernte Hilflosigkeit, die Religion allenfalls noch als Selbstbefriedigung ewig Gestriger anerkennt, zwischen schöpferisch vernünftigem Wirken der Individuen und der Wahrnehmung des schöpferischen Wortes keinen Zusammenhang mehr sieht, lässt sich nur überwinden, wenn die Theologie die Komfortzone ihrer unzeitgemäßen Hypothesen verlässt, die in wundersamen Vorstellungen gefangen, jedes Wachsen verhindert. Eingetretene Pfade zu verlassen, das ist nicht nur Ihr Verlangen, sondern wurde uns von den Vätern des Monotheismus mit auf den Weg gegeben, ist ständiges Thema der biblischen Bilder.
-Der ständige Wandel verlang auch einen grundlegenden Wandel der Weltbilder. Veränderungen seien die Keimzellen des Erfolges. Und genau das gilt auch für die Wahrnehmung des einen Schöpfers im Wandel der Zeiten. Ansprüche sind zu erhöhen und die Überzeugungen zu wechseln, so ihre Forderungen, die ich immer wieder auf die christliche Theologie übertrage. In ihr sehe ich längst nicht mehr eine reine Buchinterpretation. Vielmehr sollte sie die Übersetzerin und Vermittlerin schöpferischer/kreativer Logik/Vernunft sein.
Bereits vor zwei Jahren, nach einer Fachtagung über Marketingkommunikation des Sparkassenverlages in Stuttgart hatte ich Ihre Ausführungen dazu verwendet, von meinen theologischen Lehrern eine kreative bzw. schöpfungsgerechte Weiterentwicklung ihres Weltbildes, das Verlassen der Komfortzone zu verlangen und neuen Visionen zu entwickeln. Gleichzeitig gebrauchte ich Ihre Kommunikationslehren, um meine Thesen zu belegen, dass es sich bei dem von antiken Glaubensaufklärern genannten Jesus der Evangelisten nicht um einen jungen Guru oder einen gesetzten Christusgott ging, wie ihn heute theologische Hochschullehrer und mit ihnen der Rest der Welt für selbstverständlich halten. Vielmehr weist alles darauf hin, dass sich im dem notwendige Bild des menschlichen Jesus das Schöpfungswort bzw. eine Vernunft/Logik aller Kreativität zu Ausdruck bringt, die heute selbst aus Ihrem Munde spricht und durchaus verständlich ist. Denn nach meinem Glaubensverständnis haben Sie - die Erfahrungen einer Verhaltenslogik und letztlich der gesamten kosmischen Kreativität umsetzend - nur dem lieben Gott/bzw. dem echten Creator aufs Maul geschaut.
Es klingt für Sie sicherlich fremd, wenn jemand Ihre Verhaltenslehren als präsentes Gotteswort verstehen will, gleichzeitig das gesamte Selbstverständnis der heutigen christlichen Lehre in Frage stellt, die das das Wort Gottes wie selbstverständlich nur in alten Büchern liest, gleichzeitig Jesus einen guten Jungen oder einen geheimnisvollen Gott sein lässt. Auch für die Theologen, die mir beibringen, warum es im Alten, wie im Neuen Testament nur das im Kosmos gesprochene Wort gegangen sein kann, ist mein Insistieren auf den in aller Kreativität sichtbaren Logos (schöpferische Vernunft) unverständlich. Und meine Freunde halten mich daher eh für etwas verrückt. Doch was ich in Frankfurt bei Ihnen erneut hörte bestätigt mich, an einem reformierten aufgeklärten Glauben weiterzuarbeiten, der inhaltlich an die Urkirche, wie an die altbekannten, emotional geladenen Bilder bzw. bisherige Erfahrungen anknüpft, dabei aber auf das moderne naturwissenschaftliche, wie psycho-logische Wissen gründet. Auch die folgende Definition von Kreativität, die ich beim Chef der für die Deka arbeitenden Werbeagentur zum Thema Kreativität mitgeschrieben habe, macht mir Mut zu einem ganz unüblichen Denken. An der Metapher des vielbemühten Quadrates, dessen neuen Punkte nur durch den Ausbruch aus dem vordergründigen Denkschema in drei Linien zu verbinden sind, machte er deutlich, wie Kreativität funktioniert.
Kreativität - Creatio (griechisch Schöpfung) bedeutet:
-sich von vorgegebenen Denkmustern zu lösen
-gegen allgemein Regeln zu verstoßen
-scheinbar nicht zusammengehörende Dinge frei und unvoreingenommen zu kombinieren
-unübliche aber sinnvolle Konstellationen zu erkennen
Fazit: Wenn wir den Schöpfer/Creator bzw. das von ihm ausgehende Wort ernst nehmen, dann sagt uns auch die heute definierte Kreativitätslogik, was er will, wird hier letztlich schöpferisches Wort definiert. Und gerade Diener und Dolmetscher dieses Wortes müssen bei seiner Vermittlung der Logik der Kreativität folgen.
Da ich das in den alten Lehren beschriebene Wort des Creators nicht mehr aus alten Büchern ablese, sondern in Bibel oder Koran Belege für das Verständnis des in aller Geschichte, wie im gesamten Kosmos (der natürlichen, gegenwärtigen Genesis) gesprochene lebendige Schöpferwort suche, liegt es nahe, nicht nur in der kreativen Natur bzw. dem evolutionären Werden nach dem hören zu wollen, das laut Kirchenlehre in Jesus menschliche Form annahm. Auch bei der von Ihnen dargestellten Logik von Creatio will ich nach dem Willen des Kreators fragen. Nach meinem Glaubensverständnis sind auch viele Weisheiten, die ich bei Ihnen und Ihren Kollegen ständig höre, nicht einfach schlaue Sprüche antiker Philosophen, sondern Teil einer antiken theologischen Aufklärung, die auf den schöpferischen Logos gründete. Und ohne diese aus der Menschheitsgeschichte und dem kosmischen Geschehen abgeleitete Weisheit, die nicht nur in Stoikern wie Marc Aurel gesprochen hat, sondern das gesamte damalige Denken bestimmte, wäre der Jesus Christus unseres Glaubens nicht gewesen, alle Christologie bzw. religiöse Rede nur leeres Geschwätz. (Als was es inhaltslos geworden, heute leider von modernen Zeitgenossen meist gesehen werden muss.)
Wenn mir heute Alttestamentler beibringen, dass es sich bei Abraham, dem gemeinsamen Urvater der monotheistischen Buchreligionen, um ein Ur-Abbild handelt, das den Aufbruch in ein neues, fremdes Land beschreibt, dann lassen sich auch hier Parallelen zu dem ziehen, was Sie und andere Kreativitätslehrer uns beibringen. Wenn in der Bibel nachzulesen ist, wie Abraham vom Wort Gottes aufgefordert wurde, seine Besitztümer, Vater und Mutter zu verlassen, um ein neues fruchtbares Land zu suchen, dann geht es nach urmonotheistischen bzw. urchristlichen Verständnis nicht um blindes Gehorsam gegenüber einem vorgesetzten Gott. Nur wer sich von festgefahrenen Vorstellungen bzw. Besitztümern befreit, kann den ewigen Weg ins gelobte Land fortsetzen. Wem beigebracht wird, dass es sich bei Abraham weder um einen frommes Familienoberhaupt bzw. eine Einzelgestalt im herkömmlichen Sinn handelt und seine Geschichte nicht nur ein zufällig aufgelesenes orientalisches Glaubensmythos ist, der kann in dem, worauf sich die drei großen Religionen berufen, genau die Weisheit verkörpert sehen, mit der auch Sie Ihre Zuhörer begeistern. Und was von alten Weisheitslehrer als Voraussetzung für den Glauben an den einen Gott, einen ewig fortschreitenden Monotheismus gesehen wurde, ist auch weiterhin gültig.
Heute liegt es für die Theologen auf der Hand, dass die gesamte Bibel jeweils das Ringen um eine notwendige Weiterentwicklung des monotheistischen Glaubens im Sinne des immer wieder neu gehörten Schöpfungswortes ist. „Mut und Begeisterung in Zeiten der Veränderung“ ist so letztlich nicht nur bei den Propheten nachzulesen, die sich oft recht polemisch mit den untragbar gewordene Glaubensvorstellungen ihrer Zeit (nicht mit Anders- oder Ungläubigen, sondern dem Denken des eigenen Volkes) auseinandersetzten. Und genau diese Reform, eine kreative Weiterentwicklung, die den alten Glauben nicht verwarf, sondern das schöpferische Wort im griechisch wissenschaftlich-philosophischen, wie hebräischen Weltbild neu verstand und in altemotionalen Bildern lebendig werden ließ, hat auch im Neuen Testament stattgefunden. Denn nach allem was wir heute wissen, kann Jesus weder ein besonders begnadeter Wanderprediger, noch als hoheitliches Christuswesen die Lebensgestalt eines Gesetzgottes gewesen sein. Doch das gewohnte Denkschema verhindert, dass heute über den in allem natürlichen Werden, wie aller geistigen Kreativität als lebendigen Logos nachgedacht werden, hier das präexistente Offenbarungswesen gesehen werden kann, das zeitgemäß zu vermitteln wäre.
In vielen meiner Aufsätzen, die unter www.theologie-der-vernunft.de abgelegt sind, versuche ich völlig vergeblich meine theologischen Lehrer zu Jungfrauen zu machen bzw. fordere dazu auf, dem Bild von Mutter Kirche bzw. Maria entsprechend, unvoreingenommen-kreativ das Schöpfungswort neu zum Ausdruck, zur Welt zu bringen. Nehmen Sie es mir nicht krumm, wenn ich nun auch sie zur Jungfräulichkeit einlade. Wie u.A. in einem aktuellen Schreiben an Dr. Heiner Geißler zum Ausdruck gebracht oder aufgrund des Weihnachtstitels an den Spiegel als Unternehmen Aufklärung gerichteten Aufforderungen, die Theologie zur Einlösung ihres Eigenen Wissens zu bewegen, dargelegt, sind unvoreingenommene Außenstehende notwenig, um Anstoß zu einem neuen Verständnis des Schöpfungs- bzw. Creationswortes zu geben. Wo man sich verzweifelt an einem Weltbild festhält, das weder den gemeinsamen Schöpfer, noch weltliche Werte vermitteln kann, kommen wir nicht weiter. Wer besser als ein Meister des Wortes und brillanter Kommunikationslehrer könnte dazu beitragen, dass das aller Kreativität des Kosmos, wie des menschlichen Geistes zugrunde liegende Wort des Creators wieder verstanden wird.
Solange der Logos allen kreativen Werdens nicht nachzuweisen oder zumindest thematisiert werden kann, werden die Theologen im heutigen Historien- und somit Selbstverständnis verharren. Auch dies ist eine Logik, die ich in Ihren Darstellungen nachvollziehe. Erst wenn es gelingt, den Logos aller Kreativität deutlich zu machen, daraus die Vision und die Vorteile eines neuen Glaubensverständnisses zu erklären, kann die Lehre der Kirche die abgegraste Komfortzone verlassen.
Gerade bei einem Familienvater (in verschiedenen emotionalen Bildbeispielen berichteten Sie von Ihrem Nachwuchs) hoffe ich Gehör dafür zu finden, die Erkenntnisse über Erfolg nicht nur im Sinne der Entwicklung einzelner Persönlichkeiten bzw. Unternehmen zu sehen, sondern auch zum gemeinsamen Pro-fit beizutragen: Sein Wissen und seine Fähigkeiten für die Weiterentwicklung eines kollektiven Bewusstseins einzusetzen, das nach ernsthafter Geschichts-Analyse für unsere Kinder die Lebensvoraussetzung ist.
Eine Erfolgs-Formel für
die aufgeklärte Gesellschaft
Aus meiner Perspektive geht es bei Erfolg nicht nur um ein persönliches Gelingen. Wenn ich von ER-folg spreche, dann denke ich auch an die Folge, gleichzeitig die Folgsamkeit gegenüber einer kreativen Vernunft/einem schöpferischen Wort, das uns in aller Natur vorgegeben ist. Und warum wir nach dieser über uns stehenden schöpferischen Vernunft fragen und uns gemeinsam daran ausrichten müssen, hat mir Ihre Definition von Erfolg erneut belegt. Erlauben Sie mir, wenn ich versuche, Ihre Erfolgsformel in einen größeren Rahmen zu stellen.
Einheit:
Teamgeist zu schaffen, haben Sie verlangt. Doch gilt dies nur für das Einzelunternehmen? Oder zeigt sich nicht gerade heute, dass eine globale Welt auch auf einen Teamgeist angewiesen ist, den bereits die antike Theologien der Zeitenwende in einer universellen Sinngebung belegen wollten?
Menschen sind nun einmal soziale Wesen, sagen Sie in dem mir dankenswerter Weise zugeschickten Skript. Wir würden nur durch und mit anderen Menschen gemeinsam erfolgreich werden, wenn wir ein Team bilden. Dass wir einen Teamgeist bzw. einen Geist der Gemeinschaft benötigen, war auch den philosophischen und theologischen Denkern der Antike bewusst, denen wir christliche Theologie, wie unsere Religionsbilder verdanken. Der Vogelschwarm, der sich im Sinne der Gesamtheit vernünftig verhält, funktioniert in menschlichen Kulturen nicht automatisch, sondern setzt eine gemeinsame Erkenntnis und einen Kult voraus, der den gemeinsamen Creator zum Thema hat, sich für seine Kreativität begeistert..
Ein gemeinsamer Sinn kann nicht predigenden vorgegebenen werden. Weder im Betrieb, noch im gesellschaftlichen Kollektiv. So wenig es hilft, im Unternehmen nur Vorschriften zu machen, so wenig reicht es heute in der Kirche, nur aus der Bibel vorzulesen oder ein gesamtorientiertes, zukunftsgerechtes Verhalten zu verlangen. Einheit ist heute nur durch einen erkannten gemeinsamen Sinn/Logos, ein allem Werden zugrunde liegendes schöpferisches Wort zu machen, das sich in aller kosmischen Kreativität zeigt und das theologische Aufklärer vor 2000 Jahren in der Gestalt Jesus vermittelten. Erst ist indem wir dieses kreative Wort wieder zum Thema machen, als konkretes Wesen sehen, können wir die theologisch-christologischen Bedeutungsaussagen wieder ernst nehmen und gleichzeitig über einen grenzüberschreitenden Glauben nachdenken.
Wenn ich diesen gemeinsamen Sinn nicht einfach als Logos einer abstrakten Naturphilosophie bezeichne, wie ihn junge ganzheitliche Denker deuten und in ihren Kosmologien nachweisen, sondern nach einer Verbindung zum altbekannten christlichen Glaubensgrund suche, dann sind es nicht zuletzt Ihre Argumente, die mich dabei bestätigen: Nur abstrakte Theorien bringen uns nicht die notwendige bildhafte und emotionale Ansprache. Um eine Verflüchtigung der Information zu verhindern, sondern sie be-deutend zu machen, war es auch in der Antike notwendig, dem damals in griechischer Philosophie nachgewiesenen Logos eine konkrete Gestalt zu geben, ihn emotional ansprechbar zu machen, alte Bilder im größeren Rahmen zu sehen, um gedanklich anknüpfen zu können.
Einheit verlangt auch, dass wir nicht nur intellektuell erfassen und erklären, Theorien schmieden. Um gemeinsam zu verstehen, das Gefühl und die entscheidende Emotion der Menschen anzusprechen braucht es mehr. Doch all das brauche ich Ihnen als Meister dieses Faches nicht zu sagen.
Richtung
„Es ist entscheidend, was Du erreichen kannst, wenn Du etwas findest, woran Du glaubst“ hatten Sie per Power Point Marion Jones zitiert.
Und die Sache mit dem Glauben als entscheidende Kraft, um auf kreative Weise nachhaltig schöpferisch vernünftig zu wirken, nehme ich ernst. Nicht zuletzt die Geschichte, der Zerfall der Ideologien und der Zustand der werte- und arbeitslos gewordenen westlichen Welt zeigt mir, dass wir auf eine Richtungsweisung angewiesen sind, die ein Stockwerk höher liegt. Wobei es selbstverständlich nicht egal ist, an was wir glauben. (So richtet sicherlich der Aufklärungs-Atheismus Europas weniger Unheil an, als Aberglaube, wie wir ihn nicht nur im Nahen Osten, sondern auch im wieder glaubens-wilden Westen erleben, wo wiedererweckte Gotteskrieger im Krieg um Öl kämpfen, sich mit geschickter Rhetorik gegenseitig zum Glauben gegen alles Wissens überreden.)
Das gemeinsame Ziel bewusst zu machen, ist die Erfolgsvoraussetzung für die Gemeinschaft. Die Menschheit hätte sich nicht zu einer aufgeklärten und weitgehend freien Weltgesellschaft entwickelt, wenn die Ziele auf die Banalitäten des persönlichen Wohlergehens reduziert gewesen wären, denen wir heute hinterherhinken. Nur eine Gesellschaft, die gemeinsame große Ziele hat, kann wirklich fortschreiten.
"Wenn wir nicht wissen, wohin wir wollen, ist kein Wind günstig", wusste bereits der antike Stoiker Seneca. Und die Richtung der Schöpfung, der Weg der Kreativität bzw. schöpferischer Vernunft/Logik ist uns vorgegeben, was auch in Ihrem Darstellungen deutlich wird. Übrigens: Die Stoa, aus der heute nicht nur von Ihnen viele Weisheiten verwendet werden, auf die Sie auch zurückgreifen, wenn sie Marc Aurel zitieren, hat m.E. an der Wurzel zum Christlichen Glauben eine entscheidende Rolle gespielt. Ohne den in der Stoa dargelegten Logos wäre die christliche Dogmatik eine kirchliche Leere. Doch wie bereits dargelegt, wäre der abstrakte Logos der philosophisch-theologischen Lehre ohne die bildhafte Umsetzung der Frühkirche ebenso leer geblieben. Wer besser wie Sie, der die Logik ständig in gekonnten, meist emotional ansprechenden Bildern vermittelt, kann das verstehen? Dabei ist es doch völlig egal, ob sich die von Ihnen erzählten Geschichten wirklich so zugetragen haben. Das Wesen-tliche ist die Logik, die sie vermitteln.
Flexibilität
Die einzige Konstanz ist die ewige Veränderung, Weiterentwicklung“ so haben Sie deutlich gemacht, was die alten Griechen seit Heraklit Logos und die Juden Weisheit oder Wort Gottes nannten. Wenn heute immer kürzeren Zyklen des Wissens eine noch schnellere Veränderung verlangen, dann scheint es umso notwendiger, nach dem gemeinsamen schöpferischen Sinnziel, aufgrund heutigen Wissens nach eben genau diesem Wort/Logos zu fragen.
„Nichts ändert sich, außer ich ändere mich.“ „Alles verändert sich, sobald ich mich verändere“ hatten Sie klar gemacht, auf was es ankommt. Wir müssen unser Denken verändern, damit wir unser Handeln verändern. Und genau dies gilt auch für die kollektiven Wahrnehmung des einen Schöpfers bzw. unsere Glaubensvorstellungen. Fortschritt bedeutet jedoch weder Abbau noch Banalisierung der alten Bedeutungsinhalte, biblischer Bilder, wie es heute leider in historisch Theologie ebenso wie in Dogmatik Tagesordnung ist, sondern ein neues Begreifen.
Wir müssen uns am Schöpfer/Kreator ausrichten, damit wir die Welt kreativ weiterentwickeln, statt ökologische Selbstvernichtung und Sozialabbau fortzusetzen, sich Arbeitslos zu melden, unseren Kindern die Ressourcen wegzufressen und nur Atomabfall zu hinterlassen.
Letztlich bleibt alle Flexibilität eine gut gemeinte Forderung, die keiner erfüllt, wenn dahinter nicht ein echter höherer Wille verstanden wird. An der heutigen Reformdiskussion, bei der jeder nach Erneuerung ruft, aber festhält an dem was er hat, wird dies ebenso deutlich, wie bei der Sonntagspredigt, wo viel von Buße d.h. Wandel gesprochen wird, ohne wirklichen Wandel herbeizuführen, etwas aufzugeben um kreativ weiterzubewegen.
Optimismus
„Optimisten weigern sich nicht das Negative zu sehen, sondern sich ihm zu unterwerfen“, habe ich mitgeschrieben. Und ich denke, dass es keiner Diskussion darüber bedarf, wie wichtig das positive Denken für unser Wohlbefinden und Weiterkommen ist.
Doch braucht dieser Optimismus nicht einen Grund? Reicht es, im Sinne des positiven Denkens der alten amerikanischen Lehre einfach alles durch eine rosa Brille zu sehen. Auch blindfromme Hoffnungen aufgrund alter Glaubenstexte oder religiöser Rede können kein Grund für eine positive Zukunftserwartung sein. Doch wenn wir den Creator des Alles ernst nehmen, dann besteht berechtige Hoffnung auf eine Weiterentwicklung, eine Genesung auch unseres gesellschaftlichen Geistes. Es geht um Zukunftsorientierung aufgrund einer Einsicht in schöpferische Realität, die in aller Evolution wirkt und Wandel bewegt. Die Fantasie eines nicht nur erreichbaren, sondern sich in evolutionärer Weiterentwicklung unseres Gottesbewusstseins einstellenden Zustandes ist gefragt.
Die von Ihnen geforderte Veränderung des Blickwinkels, die zu persönlichem Lebensglück führende positive Betrachtung braucht eine Begründung, die nur durch eine neue gemeinsame geistige Perspektive gegeben werden kann.
Leidenschaft
„Du kannst in anderen nur entzünden, was in dir selber brennt“ hatten Sie den Heiligen Augustinus zitiert, verlangt, dass das Feuer in den Augen leuchten soll, keine romantischen Kerzen. "Die Leidenschaft muss von Innen kommen, kann nicht aufgesetzt sein", sagten sie und belegten so einmal mehr die Logik einer echten gemeinsamen Erkenntnis, die zu bewegender Wahrnehmung einer höheren Vernunft führt, die an altbekannte innere Bilder anknüpft.
Auch hier liegt es wieder auf der Hand, dass die echt bewegende Begeisterung einen Grund braucht, der über betriebswirtschaftliche und persönliche Vorteile hinausgeht. Es geht um einen Grund, den die alten Kulturen in Göttern verehrten und der im Monotheismus auf den einen Creator der gesamten konkreten Genesis bezogen wird.
Doch um durch die Leidenschaft des Glaubens nicht Leiden zu schaffen, wie dies gerade in London wieder geschah, und auch vom jüdisch-christlichen Glauben täglich vorgegebenen wird, bedarf es eines Gottesverständnisses, das die alten Grenzen überwindet.
Grenzen überschreiten
Gerade Ihre letzte Erfolgsthese setzt um, was sich im Laufe der Genesis als eine unabdingbare Notwendigkeit zeigt und wie oben beschrieben, Grundlage aller Kreativität d.h. Schöpfungsweise ist. Kreativität ist kein bunter Vogel, keine Verrücktheit, wie es ein Tagungsteilnehmer dachte, der aufgrund der Häufung für ihn ungewöhnlicher Dinge noch dem "Normalen" rief. Vielmehr zeigt uns die in aller Evolution wirksame natürlich-schöpferische Norm – für mich der Logos/das Wort, auf das sich die Buchreligionen im Grunde berufen – was normal ist. Und wie sich alle kosmische Genesis nur durch immer wieder neue, vorher nicht gekannte Kombinationsmuster ergibt, so scheint die Grenzüberschreitung auch für die notwendige geistige Weiterentwicklung die unabdingbare Norm/Logik zu sein.
Um vom „Maulen zum Handeln“ zu kommen genügt es sicher nicht, nur schöngeistig über Gott und die Welt zu philosophieren oder religiöse Reden zu halten. Doch dass die menschliche Gesellschaft auf die zeitgemäße Wahrnehmung eines gemeinsamen Creators angewiesen ist, wurde mir bei Ihren Ausführungen wieder deutlich. Für ein vernünftiges Verhalten genügt es nicht, sich nur Weltprobleme bewusst zu machen oder diese anzuprangern. Unser Selbst-, Welt- bzw. Gottesbewusstsein bestimmt unser Verhalten. Und hier können wir durch ein grenzüberschreitendes Denken weiterkommen, das über die bisherigen Schemata hinaus nach dem Schöpfer fragt.
Vieles von dem, was Sie ihren Hörern mit auf den Weg geben, wenn Sie auffordern Neues zu wagen, ist daher auch für eine geistige Weiterentwicklung unserer Glaubensvorstellungen die notwendige Voraussetzung. Wenn Sie uns beispielsweise aufzeigen, wie wir uns dazu bringen, den Schutzraum der eigenen Komfortzone zu verlassen, schauen Sie dem Schöpfer aufs Maul, setzen Schöpfungswort um. Bereits den als Grenzgänger bekannten Bergsteiger Reinhold Messner, der sich wie Sie als Motivationslehrer betätigt, hatte ich anlässlich einer Vortragsveranstaltung bei unserer Sparkasse aufgefordert, auch seine bisherigen gedanklichen Grenzen zu überschreiten. (Abgelegt unter www.theologie-der-vernuft.de 2005: "Neue Wege nach Oben". Dort ist auch ein aktueller Text an den in Glaubensthemen gefragten zeitkritischen Querdenker Heiner Geißler abgelegt, der aufzeigen soll, wie wir vom Maulen eines politischen Jesus zum Handeln kommen.)
Lebe Deine Stärken!
Vielen herzlichen Dank für die Übersendung Ihres Buches und die persönliche Widmung. Wenn ich seit vielen Jahren versuche, entsprechend ihrer Aufforderung meine persönlichen Stärken für eine theologische Weiterentwicklung einzusetzen, dann waren es nicht zuletzt Kreativitätstechniker wie Sie, die mich über den großen Creator nachdenken ließen. Und auch Sie machen in Ihrem Besteller wieder mehr als deutlich, wie wunderbar doch unser Gehirnkasten funktioniert, wie unendlich kreativ (schöpferisch) Ziel führend die wappelige Zellmasse in unserem Kopf wirkt. Die Wirkungsweise dieses komplexesten Gebilde des Universums, in dessen großem Netzwerk ganz natürlich Geist und Gefühl zusammenwirken, ließ mich vor vielen Jahren für eine kreative Software begeistern, die scheinbar nicht nur meinen Kopf, sondern den gesamten Kosmos bestimmt. Seitdem mir bewusst wurde, dass diese Software in alten Texten schöpferische Weisheit, Wort Gottes genannt und in der Gestalt Jesus als Logos in menschlicher Gestalt lebendig war, lässt es mich nicht mehr los. Wenn Sie dann erneut vor Augen führen, wie jede der rund 100 Milliarden Nervenzellen Tausende von Verbindungen mit anderen eingehen kann, dann sehe ich in jeder dieser schöpferischen Verbindungen den Logos am Werk, den laut Johannes (und der sprach laut heutiger Theologielehre von der Weltvernunft Gottes) sagen ließ, "ich bin die Liebe". Wenn wir von der Kommunikation zwischen zwei Gehirnzellen in Synapsen sprechen, dann wirkt auch hier eine vernünftige Lebenskraft, ist das schöpferische Wort lebendig, das als Grund allen Glaubens gilt. (Ohne leider allerdings als solches wahrgenommen zu werden.)
Vieles von dem, was Sie und andere Kreativitätstechniker in Ihren Büchern schreiben, wäre als Beleg für den Creator und seinen Weg und Willen heranzuziehen. Was spricht dagegen, auch ihr großes Talent für etwas einzusetzen, das uns alle weiterbringt?
Ein erfolgreicher Kommunikationstrainer wie Sie, der mit seinen rhetorischen Fähigkeiten immer wieder seine Zuhörer in den Bann zieht, könnte mit Sicherheit auch einen Beitrag zur grenzüberschreitenden Kommunikation bzw. einer kreativen geistigen Weiterentwicklung beitragen.
In diesem Sinne hoffe ich, dass Ihnen meine Überlegungen Anregung können, auch bei ihren Erfolgsrezepten über die alten Grenzen hinaus zu denken.
Falls meine Überlegungen auf fruchtbaren Boden fallen, würde ich mich freuen von Ihnen zu hören.
Mit freundlichem Grüßen
Gerhard Mentzel
Als ich dieser Tage in der FAZ, anlässlich der Wahl des neuen fundamentalistischen iranischen Präsidenten, eine Sonderseite über das Verständnis des Koran als das Wort Gottes las, ging es mir durch den Kopf, wie absurd meine Überlegungen klingen müssen. Doch im weiteren Text, wie der anschließenden Lektüre aktueller theologischer Erkenntnis wurde wieder deutlich, dass auch der Koran kein plötzlich vom Himmel gefallenes Werk eines inspirierten Einzelgängers ist, der Nachts einen offenbarenden Traum hatte. Alle geschichtswissenschaftliche Erkenntnis läuft darauf hinaus, dass auch der Koran die Umsetzung im Orient wahrgenommener schöpferischer/d.h. kreativer Weisheit ist, die zeitgemäß in Mohamed vermittelt wurde. Letztlich ist daher im Koran die orientalische Ausprägung jüdischer Weisheit zu sehen, die im Alten Testament nachzulesen ist und im Neuen Testament einen Namen hatte. Und genau diese kreative Weisheit – letztlich einfache schöpferische Lebensweisheiten – sind es, die Sie uns heute vermitteln, die aber nur verwirklicht werden, wenn wir in ihnen nicht nur die Rhetorik eines Motivationstrainers verstehen, sondern wie damals, höhere Be-stimmung.
Wer sich übrigens die Entstehung des Islam aus der Auseinandersetzung mit dem jüdischen und christlichen Glauben vergegenwärtigt, der erkennt, wie absurd es ist, an den heutigen Hypothesen von Jesus als einem historischen Guru festzuhalten, der dann nur hellenistisch als Weltvernunft, Schöpferwort eingefärbt wurde. Wenn der Islam letztlich die Reformbewegung ist, die sich wieder auf das bereits an Abraham ergangene Gotteswort beruft. Wenn die Kritik an der Vergottung Jesus und somit die Verwischung des Monotheismus der wesentliche und berechtigte Grund für die geistige Bewegung Mohameds war, dann ist es absurd anzunehmen, dieser bzw. die Verfasser des Koran, hätten einen jungen Juden vor Augen gehabt, wie der heute gelehrt wird. Wenn Jesus im Koran als Wort Gottes bezeichnet wird und ihn dessen Verfasser in hoheitlichen Tönen loben, seine Himmelfahrt beschreiben und seine Kreuzigung abstreiten, dann war es für die damaligen Denker auch kein durch die jüdische Tradition gesetzter Gott, der als Christus aufgewärmt wurde. Weder jüdischen oder griechischen Denkern, noch dem Islam ist es zuzumuten, dass sie einem jungen Guru hinterherhinkt wären, wie er heute als historische Gestalt hingestellt wird oder gar einen Menschen vergöttert, zum Hoheitswesen gemacht hätten. Es kann in aller Diskussion nur um das Wort gegangen sein, das in aller Kreativität verstanden wurde und heute wieder zu uns spricht.
Eine Kreativität, die dem gesamten Kosmos wie automatisch zu eigen ist, aus Sternenstaub Geist begabte Wesen werden ließ, scheinen sich bewusste Wesen bewusst machen zu müssen, um schöpferisch zu funktionieren. Doch da der gesamte Kosmos ein logisch kreatives Wesen ist, wurde der Mensch mit den Möglichkeiten ausgestattet, auf das schöpferische Wort zeitgerecht zu hören. So bin ich sicher, dass im linken Schläfenlappen nicht Gott wohnt oder hier entsprechende Halluzinationen erzeugt werden, sondern uns damit ein Teil gegeben ist, das Geist und Gefühl zum Hören ruft und befähigt.
Ein grenzüberschreitender Kreativitäts- und Kommunikationslehrer, der ständig neues Denken verlangt, hat das Talent dieses Wort zu vermitteln, hörbar zu machen.
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