(Ein unverschickter Leserbrief bzw. die Antwort auf einen Artikel im Spiegel vom Mai 2002 über den „gedachten Gott“: Ergebnisse der Hirnforschung über die Entstehung des Glaubens.)
Ein Gott, der seine Funktion als Schöpfer des gesamten
Kosmos verloren, hat nur noch im Kopf Platz. So werden heute nur noch
Hirnfunktionen nachgewiesen, die eigentlich keine andere Aufgabe haben, als die
Wahrnehmung des wahren Schöpfers anzuregen.
Ohne das wissenschaftlich erfassbare schöpferische
Handeln als das präexistente Wort Gottes zu verstehen, wird dieser zu einer
Halluzination menschlichen Denkens. Statt als Christen auf den in aller Genesis
erkennbaren Logos zu setzen, wird Glaube selbst von den Restgläubigen nur noch
als Festhalten an einer Irrationalität, einem nicht erklärbar oder
unnachweisbaren Geheimnis gesehen.
Doch zeigt gerade die Gehirn-logik, warum das Bewusstsein
Gottes biologisch notwendig ist. Im Minikosmos unseres Kopfes lässt sich somit
eine weiteres wichtiges Element eines umfassenden Logos, einer schöpferischen
Vernunft nachweisen, die uns erst zum Homo Sapiens und zum menschlichen Wesen
macht, das auf das Verständnis des schöpferischen Wortes angewiesen ist. Und
dieses Verständnis ist heute neu möglich. Denn was die heutige
Naturwissenschaft belegt, ist ein weiterer empirisch nachweisbarer Bauteil des
alles Leben umfassenden Logos, der vor 2000 Jahren metaphysisch erfasst und als
Gottesoffenbarer in menschlicher Gestalt gesehen wurde.
Der naturwissenschaftliche Nachweis dieser Lebens- bzw.
Bio-logik der Erkenntnis, die allen Menschen evolutionär eingepflanzt ist,
bietet somit einen wichtigen Beweis für die Existenz Gottes, dessen Wahrnehmung
eine ewige Wesensfunktion des Menschen ist und sein wird.
Die neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und die daraus abgeleiteten (kurz)schlüsse in Kürze:
Warum beten Menschen Götter an? Bisher grübelten Kulturforscher über diese Frage nach. Nun bekommen sie Unterstützung von Hirnforschern, die im Geflecht der grauen Zellen den Ursprung der Religion finden wollen. Schon steht eine bestimmte Hirnregion als Sitz Gottes unter Verdacht. So der Einleitungstext zu einem Spiegeltitel über den, der .........
An alle Atheisten,
an Soziobilogen, Biologen, Hirnforscher...
an die Verfasser des Titelberichtes im Spiegel Nr. 21/2002,
vielen Dank für Ihren Beitrag über die bio-logische „Hotline zum Himmel“. Auch wenn in den nachfolgenden Leserbriefen eine große Empörung gegenüber ihren leider oft zu kurz geschlossenen soziobiologischen Betrachtungen Zutage trat, will ich ihren Beitrag als Teil eines biologischen Gottesbeweises werten. Aus dem heutigen Gottesverständnis heraus, müssen Sie zwangsläufig zu den von ihnen geäußerten Kurzschlüssen kommen, die Gott nur als die Kopfgeburt menschlicher Halluzinationen sehen. In Ihrem Titelbericht ebenso wie in den sich voller Empörung anschließenden Leserbriefen spiegeln Sie einen Glauben, der unserem einem vernünftigen Denken nicht mehr gerecht wird. Indem sie dem heutigen christlichen Glauben den Spiegel der Unvernunft vorhalten, fordern Sie zu einem neuen Verständnis des in der Schöpfung wirksamen Gotteswortes auf. Und genau dieses wird in Ihrer soziobiologischen Beweisführung erneut sichtbar, spricht zu uns. Ohne es zu wissen haben sie dadurch zur eigentlichen christlichen Offenbarung beigetragen.
Denn nach dem Verständnis, aus dem heraus diese Zeiten geschrieben werden, verbirgt sich hinter der Bezeichnung Christus kein verherrlichter bzw. mythologisierter Wanderprediger, sondern das damals neu verstandene: hebräisch „Wort Gottes“/griechisch „Logos“/christlich „Logos in begreifbarer, vermittelbarer Menschengestalt mit Namen Jesus“. Naturwissenschaftlich ist das, was einst als Gotteswort und Logos bezeichnet wurde, heute neu als eine den gesamten Kosmos und somit auch unseren Kopf bestimmende schöpferische Weltvernunft zu belegen. Durch ein allgemeingültiges Verständnis dieser Schöpfungsvernunft, die sich nicht in abstrakten Modellen und Wissenschaftslehren erschöpft, sondern für jedermann sichtbar wird, kann eine neue Offenbarung ausgehen. Hierzu leisten Sie einen wichtigen Beitrag.
Was Sie in Ihrem Beitrag über die Bio-logie des Glaubens zum Ausdruck bringen, ist aus dieser Perspektive betrachtet ein weiterer Beweis für das Leben Jesus, den präxistenten Logos, der vor 2000 Jahren den Menschen als Mensch vermittelt wurde und in Wirklichkeit dem christlichen Glauben zugrunde liegt. Und genau auf diesen Logos in Menschengestalt berufen wir Christen uns als Offenbarer des einen Schöpfers. Auch warum es damals vernünftig war, diesen Logos in der Gestalt des Wanderpredigers begreifbar werden zu lassen (was übrigens auch aus ihrer Ausführungen abgeleitet werden kann) und wir heute an das damals gezeichnete, altbekannte Bild anknüpfen müssen, so ist die von Ihnen geschilderten Bio-logik erst die Voraussetzung, damit das Wort wieder lebendig wird.
Seit vielen Jahre ist der „Spiegel“ eine Quelle, die meinen Schläfenlappen regelmäßig in Bewegung versetzt. Zum einen sind es die Missstände der menschlichen Gesellschaft, die mir wöchentliche wiedergespiegelt werden und die nach einem neuen Geist rufen. Zum anderen ist es eine m.E. ernst zu nehmende Auseinandersetzung mit dem christlichen Glaube, der heute leider diesen Geist nicht geben kann. Nicht nur Ihr ehemaliger Herausgeber hat sich eingehend mit der Jesusfrage beschäftigt und mir zahlreiche Denkanstöße gegeben. Vielmehr spiegelt sich in unzählbaren ihrer von mir über Jahre gesammelten Beiträgen ein Denken, das unseren atheistischen Alltag bestimmt und auf das vernünftige Antworten gegeben werden müssen. Auch die Missverständnisse unseres heutigen theologischen Denkens bzw. unseres derzeitigen Verständnisses von der Bibel, dem auch Sie als kritische Begleiter des Glaubens aufsitzen, werden in Ihren Beiträgen immer besonders deutlich wiedergespiegelt.
An die Adresse der
Traditionalisten
und modernen, meist historisch kritischen Theologie,
wollen diese Überlegungen zum Ausdruck bringen, welche neue Perspektiven und Argumente sich durch eine neue Sichtweise des urchristlichen Wesens für den Glauben als solches ergeben und warum eine vernünftiges Denken Gottes als Schöpfer der realen Welt bzw. ein Neuverstand des ewig den gesamten Raum be-stimmenden Schöpfungswortes dringend notwendig ist.
1. Die Missverständnisse des un-christlichen Glaubens
Solange Sie Jesus als einen begabten jungen Juden sehen, einen beeindruckenden Wanderprediger, der nur durch sein besondere Rhetorik oder wundersame Handlungen und Heilungen – um im Jargon Ihrer soziobilogischen Betrachungen zu sprechen – an den Schläferlappen seiner Zeitgenossen gewackelt hat, werden Sie mich kaum verstehen, meine Aussagen für Halluzinationen bzw. eine Überreaktion meiner entsprechenden Hirnfunktionen halten. Ich will mich daher auf die Aussagen Ihres ehemaligen Chefs Augstein berufen, der in seinem neuerlichen Buch „Jesus Menschensohn“ nachgewiesen hat, dass der in den Evangelien geschilderte Christus kein wirklicher Mensch war, sondern einen rein theologische Ursprung hat. Doch mit der modernen Theologie, die ähnlich wie Augstein von einem Mythos ausgeht, einer Mythologisierung eines menschlichen Wesens, dessen Verherrlichung, Christianisierung, Hellenisierung... teilt er das Missverständnis, beim historischen Wesen des Christentums hätte es sich nur um einen Menschen gehandelt. Und solange der historische Mensch in unserem Denken festsitzt, scheint kein Platz, um den von den Hebräern als Wort Gottes, den Alexandrinern als Gottessohn, den Juden als Weisheit des Schöpfers, den Griechen und Kirchenvätern als Logos erkannte, den Evangelisten als Wanderprediger zum Ausdruck gebrachte und heute als naturwissenschaftlich nachweisbare, im gesamten Kosmos und somit auch in den Windungen unseres Kopfes neu zu erkennende wirksame Vernunft nachzuvollziehen.
Da ich dieses Missverständnis nicht mit wenigen Worten, sondern nur durch historisch nachvollziehbare Argumente ausräumen kann, habe ich versucht, auf einer Homepage unter dem Titel „www.theologie-der-vernunft.de“ dafür Belege zu sammeln.
Erst das neue urchristliche Selbstverständnis voraussetzend oder zumindest den Blick dafür öffnend werden Sie verstehen, warum ich allen Ernstes Ihren Beitrag über die Bio-logik des Glaubens in die Reihe der Zeugen Jesus aufnehmen will.
Warum die Menschen glauben, früher Götter und dann einen Gott anbeten, warum sie sich für den Schöpfer begeistern und in ihm den gemeinsamen Sinn und Vernunftgeber des Himmels und der Erde erkennen müssen, haben Sie unter Berufung auf die Biologen in den Hirnwindungen unseres Kopfes nachgewiesen. Selbst die Art und Weise der Verehrung, die notwendige Personifizierung des gemeinsamen Urgrundes als persönlicher Ansprechpartner lässt sich durch die neuen biologischen Erkenntnisse nachvollziehen.
Doch ein großes Missverständnis wäre es, bereits in der Notwendigkeit der Erkenntnis den Schöpfer des Alles selbst erkennen zu wollen. Wo Gott allerdings auf den religiösen Begriff einer Lehre reduziert ist, wie in der heutigen christlichen Religion, da ist dieser Schluss naheliegend. Die Naturwissenschaft hat der Religion die schöpferische Vernunft aus der Hand genommen. Und genau hier zeigt sich das Problem unseres heutigen, in Wirklichkeit un-christlichen Glaubens. Die Realität dessen, den die verschiedenen Religionen beschreiben, gilt es aus den Kirchenmauern zu befreien und naturwissenschaftlich nachzuweisen. Denn wenn Gott nur der Inbegriff einer traditionellen Lehre ist, der seit der Aufklärung nur noch moralisierende und selbstbefriedenden Wirkung beigemessen wird, da hat er keine Realität als Schöpfer mehr.
Weder aufgrund einer gesellschaftsbildenden, norm- und sinngebenden Notwendigkeit, noch aufgrund eines bei Erkenntnisgewinn Glücksgefühle hervorrufenden biologischen Mechanismus, wie er heute beschrieben wird, ist Gott. Denn all dies wäre nur das, was Sie in Ihrem Titelbericht sagen: „Der gedachte Gott“. Dieser Gott geht von Menschen aus, seien es Kirchenlehren oder Biologiebeschreibungen. Der wahre Schöpfer offenbart sich in seinem Wort, das heute neu vernünftig wissenschaftlich nachvollziehbar ist. In der Schönheit der Natur, zu der auch die beschriebene biologische Wirkungsweise der Glücksgefühle bei geistiger Erkenntnis gehören, offenbart sich uns der wahre Schöpfer ebenso wie in jedem Sonnenaufgang, der gesamten evolutionären Entwicklung vom Sternenstaub bis zum Wesen, das über die Funktion des Schläfenlappes nachdenken kann. All dies, was wir sehen und hören, ist sein Wort, auch wenn dies derzeit noch weitgehend in einem Buch gefangen gehalten wird. (Gleichwohl die Bibel nichts anderes will, als uns dieses Wort in Menschheitsgeschichte der gesamten Genesis verständlich zu machen, wird sie selbst für das eigentliche Wort gehalten und somit das heutige Gehör versperrt.)
Während heute die moderne Exegese nachvollziehen lässt, dass die Bibel als Ausdruck alter Vernunft zu betrachte ist und der christliche Glauben als neue vernünftige Ausformung der sichtbaren Weltvernunft, des auch dem hebräischen Monotheismus zugrunde liegenden schöpferischen Logos gesehen werden kann, gehen Sie wie auch ihre christlichen Kritiker davon aus, dass der Glaube sich außerhalb des Denkens abspielt, als Gegner der Vernunft gilt. Sie zeigen damit die Probleme des gegenwärtigen Glaubens auf, klagen die Dekadenz eines einst vernünftigen Denkens an. Doch nicht der Abbau des Glaubens, das Abschieben aufs Abstellgleis geistiger Verirrungen ist angesagt. Dem von ihnen nachvollzogenen biologischen Ruf nach einer Erneuerung der christlichen Religion gilt es zu folgen, dem Glauben zum Fortschritt zu verhelfen. Auch wenn ich hier das derzeitige Gottesverständnis außerhalb des Verstandes kritisiere, so ist doch nachvollziehbar, dass diese Entwicklung notwendig war, Voraussetzung für den zu erhoffenden Glaubensfortschritt ist. Hierzu können gerade die Atheisten einen wesentlichen Beitrag leisten.
Mehr als alle in ihren Glaubensbildern gefangenen können Sie als Außenstehende zu einer notwendigen Fortentwicklung beitragen. Hierzu möchte ich Sie auffordern. Selbstverständlich ist dazu eine Neubetrachtung des natürlichen Geschehens notwendig. Wer nur als Atheist in das biologische Geschehen hineinschaut, an seinem bisherigen Urteil über den Glaube als überkommene geistige Fehlentwicklung festhält, wird kaum über sein bisherigen Denken hinauskommen. Ein kreativer Fortschritt der Erkenntnis, zu dem ihn die von Ihnen aufgezeigte Biologik des Gehirnkastens auffordert, wird so versperrt.
Wenn wir im Werden der Welt das Wort Gottes verstehen, wie dies bei den Verfassern der biblischen Geschichten und den Vätern des christlichen Glaubens nachweisbar ist, dann braucht Wissen nicht länger gegen den Glauben zu stehen, wovon Sie wie auch ein Großteil Ihrer Kritiker ausgehen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Jeder Zuwachs an Wissen über naturwissenschaftliche Zusammenhänge bzw. jeder Einsicht in sinnvolle Funktionsweisen, wie das auch bei Ihrer soziobiologischen Betrachtung zum Ausdruck kommt, ist ein weiter Nachweis für das schöpferische Wort.
Gott ist nicht länger als ein Produkt reiner Innerlichkeit, überkommener Religiösität oder eine von Hirnfunktionen ausgelöste Halluzination zu betrachten, wenn wir, ähnlich wir vor 2000 Jahren in der offenliegenden umfassenden Logik allen Lebens sein Wort verstehen. Doch während es damals als vernünftig nachgewiesen werden kann, dieses Wort in Menschengestalt verständlich zu machen, kann heute Dank der allgemeingültigen Bio-logik, die Sie in ihrem Beitrag auf einfache und für jedermann nachvollziehbare Weise ans Licht bringen, eine neues Verständnis der Weltvernunft/des Logos als Schöpfungswort erfolgen. Der fleischgewordene Logos, den Ihre Kritiker für den Grund ihres Glaubens betrachten, leider nur einen verherrlichten Wanderprediger sehen, wird so keinesfalls ausgeschlossen. Vielmehr wird er mit neuem Leben erfüllt, zu dem Sie einen wichtigen Beitragen leisten können. Denn erst wenn der alles Leben bestimmende Logos, eine auch die von Ihnen angesprochenen Gehirnwindungen umfassende Vernunft sichtbar gemacht wird, können ihre Kritiker vom Aber-glaube trotzdem weil dies innere Stimmen oder einst ein Wanderprediger sagte, ablassen. Um die im blinden Glauben an innere oder vorgesetzte Bilder Gefangenen zu befreien, kann daher ihre bilologische Beweisführung beitragen. Es versteht sich allerdings von selbst, dass vorher erst Sie sich selbst vom überkommenen Bildglauben befreien müssen. Denn gleichwohl für Sie Jesus nichts mehr zu sagen hat, halten Sie weiter am alten Bild fest und verhindern so einen notwendigen Fortschritt des Denkens. Doch so bleiben wir in Babylon: jeder spricht seine eigene Sprache, das schöpferische Wort bleibt unverstanden.
Könnte nicht gerade ihr Pfingstbeitrag über die Biologik des Glaubens ein Beitrag zu einem notwendigen Neuverständnis sein? Denn dass ein unvernünftiger Glaube nicht zur Vernunft der Menschen beiträgt, sondern das hervorruft, was Glaubenskritiker auch in Folge auf ihren Beitrag beklagen liegt auf der Hand. Kriege, Terror und Tote sind nicht allein durch Theologen zu verantworten, die den Glaube nicht zur Vernunft bringen, sondern auch die Glaubenskritiker, die Außenstehenden, denen Gott die Fähigkeit, das Vermögen des vernünftigen Denkens und Erkennens gegeben hat und die sie nicht nutzen. Abstreiten allein ist genau das, was Atheisten gegenüber der Kirche anprangern. Auch wenn keine menschlichen Gegner mehr getötet werden, so steht doch nichts anders als ein Totschlag christlicher Thesen auf der Tagesordnung. Statt dazu beizutragen, den tieferen Sinn zu verstehen und so die Schläfenlappen auf vernünftige Weise in schöpferische Schwingungen zu versetzen, wir einfach abgestritten. Auch Sie als Atheisten tragen so Mitverantwortung für den Unsinn, der im Namen des Glaubens geschieht ebenso wie für die Sinnentleerung und Fehlentwicklung unserer Gesellschaft. Während auf
Weiter Missverständnisse:
Die sich durch einen un-christlichen Glauben auch bei deren Gegnern ergeben:
-Glauben aus Unvernunft
-Wissen gegen Glauben
-Gott nur im Gesetz oder Innerlichkeiten, nicht im lebendigen Wort als Schöpfer der natürlichen Wirk-lichkeit
2. Die Jesusfrage der Antike
Ausführungen über die Notwendigkeit der Anknüpfung an alte hebräische und griechische Vorstellungen, persönliche Beziehungen und eingehende Modelle, gegenüber abstrakten Theorien mit Hilfe der neuen neuronalen Erkenntnisse.
Gleichzeitig Begründung der Notwendigkeit einer neuen Anknüpfung an traditionelle Bilder, nicht als Mittel zum Zweck, sondern weil dies scheinbar dem neu nachgewiesenen schöpferischen Logos, d.h. dem Willen des Schöpfers entspricht, vernünftig ist.
3. Der bio-logische Gottesbeweis
Ausführungen zu einzelnen Aussagen im Artikel in Umkehr der Argumentation aus der oben beschriebenen neuen christlichen Ausgangssitutation..........
Vergleich auch zu anderen durchaus auch bio-logisch wirksamen und alles materielle Leben erhaltenden Triebkräften, die der Vernunft unterworfen werden müssen, damit der Mensch nicht zum Triebtäter oder sonstigen Unsinn treibt. Analog auch auf der geistigen Ebene, der notwendigen Weiterentwicklung des Glaubens, neuer Erkenntnisse.
Drei Beweisansätze
-Gesamt-biologie, vorhanden sein von Leben, Ordnung, Genesis.....
-Lebenslogik des menschlichen Seins, zu der nicht nur die menschliche Selbst- sondern gleichzeitig auch die Gotteserkenntnis gehört. Wir können keine Affen mehr sein, sind auf den Logos angewiesen.....Nachdem wir Vernunft besitzen, vernünftig denken, müssen wir im Rahmen einer vernünftigen Religion/Gotteswahrnehmung uns den einen Schöpfer vergegenwärtigen, um wahrhaft vernünftig leben bzw. handeln zu können.
-Logik eines Mechanismus, der dies Bewirkt in unserem biologischen Bauplan, somit zum Gesamtlogos Gottes gehört als Beweis für die Notwendigkeit des Gottesbewusstseins....
4. Der neue Mensch bzw. das Ende des Menschen
Überlegungen zu den Thesen des amerikanischen Starautors und Philosophen Fancis Fukuyama, der vor Jahren durch „Das Ende der Geschichte“ von sich Reden machte und jetzt einen neuen Menschen durch biomechanische Entwicklungen erwartet. Statt eine geistige Weiterentwicklung zu bewegen, hofft der Denker auf Biomedizin, um einen neuen Menschen hervorzubringen.......Wo Gott nur gedacht wird, da müssen Medikamente her, um einen neuen Menschen hervorzubringen.....Worauf die Denker der Antike hofften.....Eingehen auf Artikel im gleichen Spiegel, der als Titel den gedachten Gott hatte. Aussagen als Argumente aufgreifen, um die Notwendigkeit eines neuen Menschen durch geistige Erneuerung....Irrationalität einer Hoffnung in neuen Menschen durch Biomedizin aufzeigen....Gerade Biotechnik erfordert einen neuen, vernünftigeren Menschen, dessen Verant-Wort-ung mitwächst, mit den wissenschaftlich-technischen Möglichkeiten....
5. Globaler Nihilismus
Weiterer Spiegelbericht in gleicher Ausgabe, in der der französische Philosoph Andre Glucksmann einen globalen Nihilismus beklagt....Auflösung der Werte....Ablehnung jeglicher Erkenntnis, allem wird widersprochen, nichts gilt, auch die politisch-moralische Ordnung löst sich auf...Todessehnsucht, statt Schöpfungswille...
Nihilismus der Atheisten: abstreiten von Glaubenswahrheiten, verneinen einer übergeordnetenVernunft ............
Nihilismus der Theologen: Abbau von biblischen Wahrheiten, statt tiefere Erkenntnis in allegorischer Betrachtung....
Allgemeiner Nihilismus, gegenseitige Verneinung, statt Verständnis
Fazit:
Gott nicht denken, um neue Ordnung zu erhalten, Werte.....wäre nur Placebo menschlicher Produktion
Doch die Notwendigkeit der Gotteserkenntnis, Religion im Rahen einer umfassenden Lebens- bzw. Bio-logik lässt sich so nachweisen....gleichzeitig Beweis Gottes